Archiv für April 2008

Anleitung für das gute, alte “Kaffee kochen”

Ein Beitrag zum Themengebiet etc., geschrieben am 22. April 2008 von jop

“Selbst verständlich kann das Getränk Kaffee nie besser sein, als das Kaffeemehl das für seine Zubereitung eingesetzt wird. Deshalb sollte man schon beim Kauf des Mehls bzw. der Bohne nach einer mit dem Geldbeutel vereinbaren optimalen Lösung suchen.

Frische Tipps für frischen Kaffee:
Kaufen Sie Kaffee niemals auf Vorrat, denn Kaffee kann schnell alt und ranzig werden. Auch die ungemahlene Bohne hält sich nach Röstung maximal 4 Wochen, danach nimmt die Qualität langsam wieder ab.

Kaufen Sie Kaffee wenn möglich als ganze Bohne und mahlen Sie den Kaffee jeweils vor jeder Zubereitung. Bewahren Sie Ihren Kaffee in luftdichtverschließbaren Behältnissen auf, denn die Luft mit dem darin enthaltenen Sauerstoff ist der größte Feind des Kaffees. Außerdem schützen Sie ihn auf diese Weise automatisch vor Fremdgerüchen und Feuchtigkeit.

Um das Älterwerden des Kaffees in Grenzen zu halten, stellen Sie die Kaffeedose in den Kühlschrank oder in die Gefriertruhe (!), denn dort wo es kühler ist, halten sich nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kaffee länger frisch.

Der Mahlgrad
Beim direkten Aufbrühen, also ohne Filter, sollte grob bis mittelgrob gemahlener Kaffee verwendet werden. Wird der Handfilter oder die Kaffeemaschine verwendet, empfiehlt sich feines bis mittelfeines Mahlgut. Für Espresso eignet sich am besten fein gemahlener Kaffee. Für den Mokka sollte er staubfein sein.

In der automatischen Kaffeemaschine bedeutet feinerer Mahlgrad schönere Crema. Jedoch beachte man gleichzeitig, je feiner der Mahlgrad um so bitterer mundet der Kaffee. Daher gilt es hier, einen Mittelweg zu finden.

Die Menge
Ein gestrichener Messlöffel pro Tasse, das sind etwa sechs bis acht Gramm. Für löslichen Kaffee rechnet man ein Teelöffel, das sind circa 1,8 Gramm.

Das Wasser
Nur frisches Wasser verwenden und kalt aufsetzen, denn dann enthält das Wasser mehr Sauerstoff und der Geschmack ist nicht flach, wie es bei Verwendung von sauerstoffarmen Wasser der Fall ist. Am besten eignet sich Wasser mit fünf bis sechs Härtegraden. Ist das Wasser weicher, so kann eine Prise Salz Abhilfe schaffen. Ist das Wasser zu hart, verschlechtert sich vor allem das Aussehen des Getränks. Hier können Sie das Wasser gegebenenfalls mit speziellen Filtern enthärten.

Die Kanne
Um den Kaffeegeschmack nicht zu beeinträchtigen, am besten Gefäße aus Glas, Porzellan oder Keramik verwenden.

Das Warmhalten
Besonders geeignet sind Thermoskannen. Gut ist auch eine mäßig warme Herdplatte oder ein elektrischer Rechaud. Weniger geeignet sind Kerzenwarmhalter oder, zum Warmhalten kleiner Mengen, die Heizplatte mancher Kaffeemaschinen, denn diese erwärmen den Kaffee zu stark.

Zubereitungsverfahren:

KAFFEE-DOSIERUNG:
Wie viel Kaffeepulver pro Tasse aufgebrüht werden muss, ist eine Frage des Geschmacks u. des Wassers! Als Faustregel gilt: 6 – 8g gemahlener Bohnenkaffee pro Tasse u 1 Kaffeelöffel extra >für die KanneKannenaufguss:
Der Kannenaufguss ist die älteste Methode überhaupt. Hierbei wird der Kaffee zunächst gemahlen und dann in eine aufgewärmte nicht zu große Kanne gegeben. Das Wasser wird auf dem Herd erhitzt bis es siedet und dann zu etwa einem Drittel in die Kanne geschüttet. Kurze Zeit danach wird das restliche Wasser hinzu gegeben und umgerührt. Dann lässt man den Kaffee rund fünf bis zehn Minuten ruhen. Dabei kann der Kaffee sein volles Aroma entfalten und der Kaffeesatz sinkt gleichzeitig zu Boden. Nun kann der Kaffee genossen werden. Schütten Sie ihn hierfür durch ein Sieb direkt in die Tassen oder zunächst den gesamten Kaffee in eine weitere vorgewärmte Kanne. Die Kanne selbst sollte während des Kaffeetrinkens immer warm gehalten werden. Hierfür können Sie die früher übliche Kaffeemütze wieder vom Speicher holen, oder Sie bewahren den Kaffee in einer Thermoskanne auf. Übrigens, professionelle Kaffeeschmecker setzen den Kannenaufguss immer noch für ihre Tests ein.

Handfilterung:
Auch die Handfilterung wird heute immer weniger angewendet. Obgleich man auch mit dieser Kaffeezubereitungsmethode exzellente Ergebnisse erzielen kann. Zu beachten ist jedoch, dass das verwendete Pulver nicht zu fein ist. Das hat zweierlei Nachteile. Einmal setzt es die Poren des Filters zu, der Kaffee läuft nicht mehr durch und das Wasser erkaltet zu stark. Zum anderen wäre der Kontakt zwischen Wasser und Kaffeemehl so intensiv, dass er Kaffee einen bitteren Geschmack bekommt. Auch zu grob gemahlener Kaffee ist für die Handfilterung völlig ungeeignet, denn hierbei rauscht das Wasser quasi durch den Filter hindurch, ohne die wertvollen Geschmacks- und Aromastoffe mit auf zu nehmen. Deshalb bitten Sie beim Kauf des Kaffees unbedingt um eine mittelfeine Mahlung. Wie beim Kannenaufguss, so sollte auch bei der Handfilterung die Kanne vorgewärmt sein. Eventuell könnten Sie hier auch direkt für die Filterung eine Thermoskanne verwenden, die sie zuvor mit heißem Wasser angewärmt haben. Hierfür muss die Kanne nicht ganz angefüllt sein. Es reicht, wenn Sie ein wenig heißes Wasser in die Kanne geben und diese dann einige Male kräftig schwenken. Dann schütten Sie das Wasser wieder ab. Auch das eigentliche Filtern ist eine Kunst, die bei uns leider etwas in Vergessenheit geraten ist. Zunächst wird das Kaffeemehl mit so wenig sprudelnd kochendem Wasser in dem Filter angebrüht, bis es gerade damit bedeckt ist. Bevor weiteres Wasser hinzu gegeben wird, sollte etwa eine Minute gewartet werden, denn nur so kann dem Kaffeemehl seine ganze “Kaffeeseele” abgeluchst werden. Ist das erste Aufbrühwasser durchgelaufen, wird der Filter zum zweiten Mal gefüllt. Wichtig ist, dass wiederum abgewartet wird, bis das Wasser vollständig abgelaufen ist. Wird dies nicht eingehalten, lösen sich die unliebsamen Bitterstoffe aus dem Kaffee und die ganze Liebesmüh’ war umsonst.

Vorsicht Falle: Permanentfilter
Permanentfilter sind Filter aus Stahl oder Plastik mit oder ohne Goldüberzug, für deren Einsatz kein zusätzliches Papier und keine Tüte mehr gebraucht werden. Zweifelsohne sind diese Filter aus Umweltgründen zu begrüßen. Dennoch möchten wir Sie dabei auf einen großen Nachteil hinweisen. Kaffee enthält wie oben beschrieben Fette, die bei längerem Kontakt mit dem Sauerstoff der Luft ranzig werden können. Diese Fette setzen sich mit der Zeit auch im Permanentfilter mit dem Ergebnis fest, dass bei jeder Kaffeezubereitung einige von den bereits ranzig gewordenen Fettpartikeln mit in den Kaffee gelangen. Der Kaffee bekommt einen unangenehmen Beigeschmack. Deshalb sollten Sie unbedingt auf eine intensive Reinigung Ihres Permanentfilters achten oder wieder ganz auf die üblichen Papiertüten umsteigen.

AUTOMATISCHE KAFFEEMASCHINEN:
Vollautom. Kaffeemaschine sollten Sie es regelmäßig entkalken (nach ca 50 Aufgüssen je nach Wasserhärte). Schon die kleinsten Verunreinigungen können den Kaffeegeschmack nachteilig beeinflussen.

Aber auch beim Kauf einer Kaffeemaschine können Sie schon einiges für den späteren Kaffeegenuss tun. Denn längst nicht alle Maschinen produzieren annehmbare Ergebnisse.

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl ist die Wattzahl. Denn umso höher die Wattzahl desto höher kann auch das Wasser erwärmt werden. Und das zweite nicht unwichtigere Kriterium ist jenes, mit welchem Druck (Wasserdruck) der Kaffee durch das Kaffeemehl rinnt.

KAFFEE-FILTER-MASCHINEN:
Diese kochen auch aromatischen Kaffee, jedoch ohne Crema. Sie funktionieren mit einem Kaffeefiltereinsatz meist aus Papier. Kaffeefiltereinkauf vergessen? Nimm ersatzweise Papier von der Küchenrolle oder eine Serviette!

ESPRESSOMASCHINE:
Espresso, diesen Begriff gibt es erst seit ca. 195o. Denn da wurden die 1. Espressomaschinen in Betrieb genommen. Sie sind heute überall, sogar schon in manchem Haushalt, zu finden. Funktionsweise: 90 – 92 C° heißes Wasser wird 25 – 30 Sekunden lange mit 9 Bar Druck durch den frisch gemahlenen Kaffee gedrückt. Im Heferl bildet der Kaffee eine unverkenntliche schaumige Oberfläche, welche nur beim Espresso-Kaffee entsteht. HEIM-ESPRESSO-MASCHINEN: Auch diese erzeugen schöne Crema auf der Kaffeeoberfläche. Diese Maschinen sind mind. alle 3 Tage zu reinigen (Kaffeegruppe mit kaltem Wasser säubern) da sich sonst Schimmel bilden kann. ENTKALKEN: Genau so gut wirksam (bei Kaffeemaschinen) wie chem. Entkalkungsmittel ist Essigwasser (3 Teile Wasser u 1 Teil Essig)! Hinterher 3 mal mit klarem Wasser durchspülen, fertig.

Die Mokka-Methode:
bekannt als “Türkischer” Mokka” oder “Orientalischer Mokka” ist wohl die älteste Kaffeezubereitungsart überhaupt. Für die Bereitung von echtem Mokka wird staubfein gemahlener Kaffee mit Zucker in einem von innen verzinnten Kupfer- oder Messingkännchen (dem Ibrik), mit Wasser angerührt. Pro Tasse Mokka gibt man hierbei einen Löffel Kaffeemehl in das Kännchen. Die Menge des Zuckers können Sie nach Geschmack variieren. Verrühren Sie Wasser, Kaffeemehl und Zucker gründlich miteinander, so daß das Mokkapulver völlig vom Wasser benetzt ist. Dann setzten Sie den Ibrik auf eine Heizquelle. Sobald der Mokka zu kochen und sprudeln beginnt, nehmen Sie den Topf vom Feuer und verteilen nur den Schaum auf zwei Tässchen. Füllen Sie erneut etwas Wasser in die Kanne und lassen es ein zweites Mal aufkochen. Dann verteilen Sie Schaum und Mokka gleichmäßig auf die Tassen. Beim Ausgießen ziehen Sie die Kanne auf- und abwärts. Auf diese Weise bildet sich zusätzlich noch ein wenig Schaum. Ist die Hälfte des Kaffees abgeschüttet, schütteln Sie Kanne etwas kräftiger, damit sich der Satz löst, der anschließend mit auf die Tassen verteilt wird. Bevor der Mokka nun getrunken wird, lässt man ihn einen Moment stehen, damit der Satz nach unten absinken kann. Wenn Sie den Mokka nach original orientalischer Sitte trinken möchten, dann müssen Sie sich zum einen echte Mokka-Tässchen anschaffen und Sie müssen den Satz ganz oder zumindest teilweise mittrinken. Dies soll übrigens seinen Sinn haben. Denn der Kaffeesatz soll bewirken, dass sich Schadstoffe an ihn binden und so ausgeschieden werden.”

Quelle: http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/lexikon/getraenke/kaffeebruehen.htm
Stand 21.04.2008

Eine kurzweilige flash Animation ist hier zu finden: http://www.netzkaffee.de/

Tipps für mehr Motivation im Job :-)

Ein Beitrag zum Themengebiet etc., geschrieben am 16. April 2008 von jop

“Stress, Langeweile, miesmutige Kollegen und ein ätzender Chef – all das kann einem den Spaß an der Arbeit gewaltig rauben. Mehr noch: Es senkt die Kreativtität und Produktivität und kann sogar krank machen. Bevor Sie sich noch länger grämen, hier ein paar Tipps wie Sie Ihre Laune umgehend verbessern können:

1. Seien Sie gutgelaunt! Das klingt nur tautologisch. Sie können alle nachfolgenden Punkte erfüllen und trotzdem griesgrämig bleiben. Gute Laune ist letztlich auch Entscheidungssache. Wenn Sie die Miesepeter in Ihrem Umfeld ignorieren und stattdessen beschließen Ihren Job gerne zu machen, werden Sie bessere Laune bekommen. Probieren Sie es aus!

2. Seien Sie dankbar! Wer nur auf andere schielt, sich vergleicht und versucht, ihrem Erfolg oder Besitz nachzuhecheln, wird nicht glücklicher. Seien Sie lieber dankbar für das, was Sie erreicht haben.

3. Memorieren Sie schöne Augenblicke! Ein Missgeschick kann einen ganzen Tag überschatten. Leider erinnern die meisten hauptsächlich Negatives und peinliche Momente und verdrängen so die schönen Zeiten. Besser Sie genießen die Gegenwart und verplempern diese nicht mit Vergangenheitsgrübelei.

4. Bewegen Sie sich! Wer seinen Körper bewegt, setzt Endorphine frei. Und die machen glücklich.

5. Suchen Sie sich Freunde! Die Motivation im Job steigt automatisch, wenn wir uns mit Menschen umgeben, die auf derselben Wellenlänge liegen und ebenfalls von ihrer Arbeit begeistert sind. Wer dagegen nur den Pessimisten und Trübsalbläsern Gehör schenkt, wird bald so wie sie.

6. Essen Sie besser! Ernährungsstudien zeigen: Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, bekommt bessere Laune. Gutes Essen senkt den Stress, belastet den Kreislauf (und die Figur) weniger und kann sogar Giftstoffe neutralisieren.

7. Stellen Sie Ihr Büro um! Ja tatsächlich, schon kleine Veränderungen in unserem Umfeld (Schreibtisch aufräumen, Aufgaben sortieren, organisieren) oder unseren Gewohnheiten aktivieren unsere Kreativkräfte – und verbessern unsere Stimmung. Nicht zuletzt, weil Sie hinterher zufrieden feststellen, etwas produktives geleistet zu haben.

8. Mehr Licht! Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit wandert die Laune gerne in den Keller. Schuld ist unter anderem der Mangel an Vitamin D. Der menschliche Körper kann dieses Provitamin selbst aus Cholesterin herstellen. Voraussetzung ist aber eine ausreichende Bestrahlung der Haut mit UV-Licht. Im Winter bekommen wir meist zu wenig davon. Was hilft: Ein regelmäßiger Mittagsspaziergang im Freien, eine Tageslichtlampe im Büro oder der Besuch einer Sonnenbank.

9. Schlafen Sie regelmäßig! Der Managementprofessor Timothy Judge von der Universität Florida konnte zum Beispiel nachweisen, wie Schlafmangel Arbeitnehmer dazu brachte, ihren Beruf regelrecht zu hassen. Das Forscherduo Johnson/Spinweber wiederum fand bei einer Analyse von Navy-Angehörigen heraus, dass 84 Prozent der „Gutschläfer“ innerhalb von sechs Jahren mindestens einmal befördert wurden, die „Schlechtschläfer“ dagegen nur in 67,9 Prozent der Fälle.

10. Lächeln Sie! Unserem Gehirn ist es egal, ob wir aus Freude oder grundlos lächeln. Die daran beteiligten Muskeln (Für ein Lächeln benötigen wir übrigens weit weniger Muskeln als für eine missmutige Miene) signalisieren den grauen Zellen so oder so, dass gegrinst wird, woraufhin diese Glückshormone freisetzen. Diese wirken wiederum entzündungshemmend, schmerzstillend sowie Angst lösend und verbessern die Wahrnehmung.

11. Nehmen Sie sich Zeit! Das ist nicht immer leicht, aber wirkungsvoll: Wer sich regelmäßig eine Auszeit nimmt, die nur ihm gehört, wird belastbarer – und zufriedener.

12. Lesen Sie Stoff, der inspiriert!Man muss nicht jeden guten Gedanken selbst entwickeln. Es reicht, sich täglich positive Ideen durch den Kopf gehen zu lassen. Die beste Methode dafür: lesen.

13. Unternehmen Sie etwas! Diese Einsicht ist nicht bequem. Und sie klingt auch ein wenig abgedroschen. Trotzdem beherzigen sie erstaunlich wenige. Dabei ist sie essenziell für den Erfolg: Glück ist keine Glückssache. Es ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenen Handeln.”

Quelle: http://karrierebibel.de/lifting-fuer-die-laune-13-tipps-fuer-mehr-motivation-im-job/

Stockfreiezone

Ein Beitrag zum Themengebiet etc., geschrieben am 16. April 2008 von jop

stockfreiezone
Dieser Block ist übrigens eine Stockfreiezone. Aus einem einfachen Grund, wenn man Stöcke an den Kopf geschmissen bekommt, tut das weh.

So bügelt man ein Hemd

Ein Beitrag zum Themengebiet etc., geschrieben am 14. April 2008 von jop

Ob Mann oder Frau, das Thema Bügeln eines Hemdes geht jeden was an. Derjenige, der dafür eine nette Anleitung inkl. Bilder (das Auge bügelt bekanntlich mit) kann bei GQ.vom fündig werden.
Diese Seite wurde mir übrigens vom “Chef” des osmanischen Reiches Wosch gemailt. Danke hierfür.

Krawattenknoten

Ein Beitrag zum Themengebiet etc., geschrieben am 10. April 2008 von jop

Wie man einen einfachen, einen doppelten, eine Windsor knotet kann man(n) hier lernen

Der Tod von Tanja Abel

Ein Beitrag zum Themengebiet etc., geschrieben am 8. April 2008 von jop

Saarbrücken.
Die Schauspielerin
Tanja Abel ist mit
29 Jahren gestorben

tanjaabel

Die hiesige freie Theaterszene trauert um eine große Begabung: Am Mittwoch, 2. April, verstarb überraschend nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von erst 29 Jahren die junge Schauspielerin und Regisseurin Tanja Abel. Sie war trotz ihrer Jugend schon ein Name in der freien Saarbrücker Kulturszene. Abel war unter anderem Mitglied der Theatergruppe „Stückbahnhof“ und gab vor gerade mal vier Wochen im Malstatter Kulturzentrum Breite63 ihr hervorragendes Regie-Debüt bei der Stückbahnhof-Inszenierung „Spielwiese, zwei im Quadrat“ von Sergi Belbel (wir berichteten). Die Gruppe Stückbahnhof: „Sie war eine fantastische Regisseurin, eine hochtalentierte Schauspielerin und ein wunderbarer Mensch. Die Lücke, die ihr Tod in unseren Reihen reißt, ist weder künstlerisch noch menschlich auszufüllen.“ Grausam prophetisch erscheinen nun die Worte, die Abel in der Titelrolle der Stückbahnhof-Produktion „Antigone“ (Spielzeit 2006/ 07) sprach: „Und ich … sterb’ am bittersten, eh’ sich erfüllte meines Lebens Teil“. Allzu wahr – es blieb ihr leider keine Zeit zur Erfüllung ihrer hoffnungsvollen Pläne. (kek)
Die Trauerfeier findet am Freitag, 11. April, 13 Uhr, in der evangelischen Christuskirche Rotenbühlerweg 64 statt, anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Johann Die Schauspielerin Tanja Abel ist mit 29 Jahren gestorben

Quelle: Saarbrücker Zeitung, 8. April 2008,

Weiter führender Link u.a. das Gästebich vom Stückbahnhof.