Die Unterlagen zur IBL3 von Prof. Glaser als doc-Dateien.

Auszug:

BORA
Erläutern sie kurz die heuristischen Verfahren zur Festsetzung der BS.
Allgemein gilt es, die BS so fest zusetzen, daß gerade noch eine vollständige Kapazitätsauslastung gegeben ist. Man unterscheidet dabei 2 Verfahren. Erstens das Probierverfahren, hier erfolgt eine schrittweises Absenken der BS bis es zu einem Knickpunkt der Leistungskurve kommt, gem. der Trichterformel DZp,MG=MBp/MLp . Man legt dabei MB und damit BS so fest, daß die angestrebte Kapazitätsauslastung gerade noch erreicht wird. Dabei sollte ein Leistungseinbruch vermieden werden bzw. man versucht das praktische Minimum der DZ zu erreichen. Das zweite Verfahren ist das Simulationverfahren, hier gewinnt man durch Simulationsexperimente Aussagen die Verläufe der Funktionen ML(MB), DZ(MG).

Analytische Verfahren zur Festsetzung der BS:
Schätzverfahren (Lorenzkurve und gewichtete Mittelwerte), Ermittlung unter Rückgriff auf Trichterformel DZ = MB/ML.

Wie wirkt sich die Pufferzeit PZ, die im Rahmen der analytischen Verfahren zur Festlegung der BS angesetzt wird auf die Anzahl der freizugebenden Aufträge aus?
Die PZ wirkt sich unmittelbar auf den Schätzwert für DZp,MG aus. Dieser Schätzwert beeinflußt seinerseit den Wert der BS gem. BS=MLp*(DZp,MG+T). Setzt der Disponent eine erhöhte PZ an, erhöht sich unabhängig vom gewählten Schätzverfahren der Schätzwert für DZp,MG was letztendlich zu einem erhöhten Wert der BS führt. Die Belastungskonten der zugehörigen Arbeitssysteme werden später gesperrt. Gegenüber der Ausgangssituation können folglich mehr Aufträge freigegeben werden, reziprok wenn PZ gesenkt wird.

Theorie: doc-Datei
Klausuren inkl. Lösungen: doc

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