Tränen der Nacht

Es ist schwarz wie die Nacht
Der Wind bläst
Und Regen trommelt an das Fenster
Im Schein der Kerze
Stehe ich dort
Und weine lautlos
In mich hinein
In das Dunkel
Das übrigblieb
Meine Augen
Die nichts mehr sehen
Noch nicht einmal Dich
Sie tränen
Und die Tränen
Perlen der Erinnerung
Gebunden
Durch den unsichtbaren Faden
Unserer Zeit
Rollen
Rollen über mein Gesicht
Ich halte sie nicht auf
Lasse den Schmerz aus mich heraus
Und versuche zu fassen
Was geschehen ist
Versuche zu verstehen
Warum Du
Nicht mehr bist

11.04.1994, 21.12 Uhr, Munster

 Leave a Reply

(required)

(required)

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

   
© 2012 tattat.de - jop's Blog aus Stuttgart Suffusion theme by Sayontan Sinha