Windstille
Weit ab vom Tal
Hoch oben in den Bergen
Bei Schnee
Vorbei an Steinen
An Gras
Und kahlen Blumen
Hoch oben
Am Gipfel des Berges
Wo ich liege
Im Schnee
Im Wind
Der herum saust
Als ob er etwas sucht
Denke ich daran
Wie es war
In der Welt
Voller Leute
Die fremd für mich waren
Im Durcheinander das sie waren
Und machten
In dem wir waren
In der Ruhe der Abgeschiedenheit
Wo das Schöne nie aufhört
Und überschattet wird
Von dem das ruhelos
Und verletzend ist
Liege ich
Und sehne mich
Nach Dir
Und träume davon
Wie es war
Mit Dir
Dich in den Armen zu halten
Und dabei Deine weiche Haut
Zu spüren
Das Leben
Zu umarmen
Vermisse Dich
Die Du da unten
Im Tal verweilst
Die Zeit zieht vorüber
Wie die Jahreszeiten
Es wird kälter und kälter
Um mich herum
Und in mir
Verbreitet sie sich auch
Die Nacht
Mit hellen weiten Sternen
Am Horizont
Der Mond
Sie scheinen in ihrer vollen Pracht
Und schreien mir entgegen
Herunter zu steigen
Vom hohen Berge
Herunter in das Tal zu gehen
Zu gehen zu Dir
Und ich weis
Das es richtig so ist
Weis der suchende Wind
Der immer noch weht
Das bin ich
Auf der Suche nach Dir
Windstille